Hilfsaktion

 

 

Tüte für Bali - Tas untuk Bali

 

 

Zusammen mit balinesischen Freunden kaufe ich haltbare Lebensmittel

 

(bevorzugt lokale Produkte) in günstigen Großpackungen ein.

 

Dazu besorgen wir Samen für den Selbstanbau von Gemüse und Gewürzen.

 

Wir portionieren und füllen Essenstüten, die wir verteilen.

 

Kleine Familien kommen damit über eine Woche.

 

 

Das Prinzip ist einfach

 

 

Einige Leute machen die Einkäufe, konfektionieren und verteilen die Tüten.

 

Dadurch haben sie einen moderat bezahlten Job.

 

Die vertrauenswürdigen Balinesen kennen sich hier aus.

 

Sie sagen mir, wer wirklich Hilfe braucht und zu schätzen weiß.

 

 

Diese Initiative ist rein privater Natur und ich erwähne beispielsweise

 

ein Onlinezahlungssystem nur, weil wir es brauchen und weil es gut ist.

 

 

Wenn Du helfen möchtest, schreib mir eine Nachricht. Du kannst 

 

Beträge ab vier Euro via Transferwise* problemlos an mich schicken.

 

Jeder Euro hilft, mehr Essenstüten zu füllen und zu verteilen.

 

 

Lass es uns eintüten

 

 

 

Mit dieser Galerie** begleiten wir die Aktion und zeigen, was wir machen.

 

Sie wird permanent aktualisiert und wächst (hoffentlich) mit der Aktion.

 

 

 


 

*Du registrierst Dich kostenlos mit Deiner Mailadresse, Google- oder Facebookkonto bei Transferwise.

Ich gebe Dir meine Mailadresse. Damit kannst Du mir mit Deiner Debit- oder Kreditkarte

oder von Deinem Konto jeden Betrag ab vier Euro überweisen.

 

**Nicht alle Tütenempfänger lassen sich fotografieren & wir weisen ausdrücklich auf die Freiwilligkeit hin.

 

 

 

 

Bali unter Druck

 

Dieser Artikel (Magazin STUZ Mai 2020) beschreibt Hintergründe.

 

https://www.turnus-media-verlag.de/stuz/2020/mai20/#page=20


 

 

 

 

 

Bali war unser Schaufenster

 

 

Das Thema „Overtourism“ hat sich vorläufig erledigt. Wie viele andere Themen auch. Ich bin mir sicher, dass gibt sich. Wie immer.

 

Es grenzt für mich an Zynismus, zu empfehlen, lieber Lombok, Sumatra, die Philippinen oder sonst eine andere noch nicht so überlaufene und vermüllte Gegend zu besuchen. Was soll das bringen? Eine großflächigere und damit augenscheinlich unauffälligere Verteilung des Mülls und der Umweltbelastungen? Negative Diversität?



Bali hat Müllprobleme - zweifellos. Die Trauminsel der Götter zeigt uns, welche Probleme wir überall haben. In Europa funktioniert das Verstecken (noch) besser. Das Müllproblem ist überall das Gleiche und die Situation genauso katastrophal wie auf Bali. Einziger Unterschied: Auf Bali zeigt sie sich schon heute – direkt und ungeschminkt.

 

 


Tipps, wenn Ihr hier seid

 

-Kauft Euch für'n Appel und 'nen Ei eine Plastikbox in irgendeinem Supermarkt und lasst Euch das superleckere, supergünstige Essen in den Warungs und Straßenküchen einfüllen. Das Lächeln beim Überreichen der Box gibt’s gratis dazu.

 

-Nehmt eine doppelwandige Thermoskanne aus Metall (ohne Bruchgefahr) mit und füllt sie mit Trinkwasser, wo immer Ihr könnt. Fast in jeder Unterkunft steht ein Wasserspender zur kostenlosen Selbstbedienung bereit. Um die Kanne sauber zu halten, spült Sie abends mit mitgebrachten Correga Tabs aus.

 

-Habt immer eine Stofftasche dabei. In größeren Geschäften geben sie Euch eh keine Plastiktüten mehr und woanders freuen sie sich, dass sie an Euch gespart haben. „Tidak kantong plastik“ heißt „keine Plastiktüte“, wird genauso ausgesprochen wie geschrieben und versteht jeder.

 

-Wenn Ihr einen Warung aussucht, erkennt Ihr am Spülverhalten, ob das Ganze ohne Magenverstimmung abgehen wird. Wenn Gläser, Tassen und Teller fließendes Wasser sehen, ist die Hygiene ausreichend. Schüssel mit Tunkeffekt - lieber weitersuchen. Essen ist das geringere Problem. Es wird sowieso gebraten, gekocht oder andersweitig erhitzt und damit desinfiziert.

 

 

 

 

Ideen und Perspektiven

 

 

 

 

Ein Müllsystem für Recycling und zur Trennung. Anders als in Deutschland eine klitzekleine Nische. Interessiert fast niemanden. Mit großem Brimborium promoten einige Initiativen Strandsäuberungen. Ist nicht schlecht. Blöderweise entsteht der Löwenanteil an Müll woanders. Eco Bali arbeitet nicht für das gute Gewissen, sondern an einer Lösung.

 

Die großen Handelsketten und Supermärkte verzichten auf Plastiktüten. Wird hingenommen. Auf den „authentischen“ Märkten und in den „originalen“ Warungs sind Bananenblätter leider seit Jahren und bis heute vom exzessiven Gebrauch von Plastik, Plastik, Plastik abgelöst. Hier ist jeder Besucher gefragt. Tidak kantong plastik.

https://eco-bali.com/waste-management/